Online und Stationär: peace?

2013-09-10 15.41.15 Foto: Handgeschriebenes Zettel zu einer Bestellung im Online-Shop, September 2013.

Morgen beginnt eine wichtige Veranstaltung in der Konsumgüterindustrie – der ECR-Tag in Stuttgart. Ich verfolge mit großem Interesse dieses Event (und nicht nur, weil die BVL ein langjähriger Partner von GS1 ist), um Antworten auf zwei Fragen zu finden:

  • was bewegt der Handel (allgemein)
  • wann meine online bestellten Schuhe Artikel „same day“ geliefert werden können (privat).

Die Top Themen des ECR-Tages bestätigen die Vermutungen: Macht der Shopper wird durch Analyse der Big Data unter Kontrolle gebracht; es lebe Multichannel; und last but not least – Logistik ist entscheidend für Betriebsergebnis von Handelsunternehmen. Alles ist spannend, da jeder von uns täglich einkaufen geht: ins Geschäft oder am Rechner (oder über Smartphones und Tablets!).

Ein Vortrag interessiert mich besonders, „Offline – Die Stärken des stationären Einzelhandels“. Konventionelle Geschäfte (in schönem Englisch: bricks-and-mortar), wo man Sachen antasten kann, solle out-of-date werden. Die Zukunft heißt E-Commerce, so alle Forscher und Experten. Ist es wirklich so? Meine Recherche zeigt aber, dass Omnichannel bleibt und größere Perspektiven hat. Die alte gute Weisheit „alles in Maßen“. Um Kunden zu binden, ist jeder Vertriebskanal wichtig. Je nach primärer Zielgruppe ist es zu entscheiden, was weniger und was mehr entwickelt werden soll.

Früher, auf der Welle des aktiven Online-Shoppings kamen mir Firmen, die keine Internet-Shops hatten, suspekt vor. Nicht progressiv? Kein Kapital vorhanden? Insolvenz gefährdet? Meine älteren Bekannten schreckten im Gegenteil reine Online-Anbieter ab: „Wir kaufen doch noch die Atmosphäre“. Nun hat fast jeder Handelsmarke einen Online-Shop. Als Beispiel, wenn Internethändler offline ging, könnte myToys.de sein (inzwischen erfolgreich).

Für die Fusion im Handel (ein interessanter Artikel von Herrn Kümmerlen im aktuellen Log.Kompass) ist es wichtig, eine enge Verzahnung der Warenwirtschafts- und Buchhaltungssysteme sicherzustellen, da Verrechnung zwischen Kanälen ein Problem sein könnte.

Handelsthemen werden unter anderem auf dem DLK sowie im November hier diskutiert.

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