Trend in der Automobilindustrie

Das neue Jahr in der Automobilbranche beginnt in der Regel mit der North American International Auto Show, bekannt als Detroit Moto Show in Michigan. Diesmal findet die nordamerikanische Messe vom 13. bis 26. Januar 2014 statt. Es wird wieder diverse Autopremiere erwartet (einen Überblick bietet der Spiegel Online).

Anlässlich der Messe veröffentlichte die Beratungsgesellschaft KPMG eine jährliche Studie zu Trends im Automotive-Sektor. Der Haupttrend geht zu mehr Konsolidierung. Als jüngstes Beispiel hier dient die Fusion zwischen Fiat und Chrysler, die zur Entstehung des siebtgrößten Autohersteller der Welt führte. Rund 200 Führungskräfte der Umfrage erwarten weitere Zusammenschlüsse. Von heute weltweit tätigen 32 Herstellern sollten nur sechs dauerhaft unabhängig bleiben. Sie seien deutsche BMW und Volkswagen, Toyota, Hyundai mit der Schwestermarke Kia sowie der indische Autohersteller Tata Motors und der amerikanische Elektroauto-Hersteller Tesla.

Ob es stimmen wird, werden wir sehen. Das Einzige, was klar ist: Autokonzerne werden weiter versuchen, die Größenvorteile zu nutzen. Die Entwicklung der neuen Antriebstechnologien kostet viel Geld. Diese Kosten werden auf eine möglichst große Zahl an verkauften Autos verteilt. Da spielt die Standardisierung (Baukastenprinzip) eine zentrale Rolle. Schon heute unterscheiden sich neue Modelle unter „ihrem Blechkleid im Kern immer weniger“ (FAZ).

Im Februar findet das BVL-Forum zur Automobillogistik in Frankfurt statt. Ich bin schon gespannt, was die Speakers und Teilnehmer über diesen und weiteren Trends denken.

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(c) Kai Bublitz, 2013.

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