Food(ie) Confessions

Heute morgen auf dem Weg zur Arbeit ging ich, wie gewohnt, meinen Instagram-Feed durch (am ersten Tag in 2014 legte ich mir einen neuen Account zu). Da fiel mir ein Bild auf, was das Posten von Essen in sozialen Medien kritisiert. Hier ist es:

Social_media_in_real_life

Quelle: http://www.sarahseeandersen.tumblr.com

Das kennen wir alle, oder? Dieser Trend hat einen einfachen Grund: Smartphones und mobiles Internet machen es möglich, eine der größten Freuden des Lebens schnell mit anderen zu teilen. Also, nur den Prozess, nicht das Essen selbst. Foodstagram (Food auf Instagram) ist ein großer Bereich mit Millionen Bildern. Das Phänomen entwickelt sich so schnell, dass es in einigen Restaurants verboten wird, Essen zu fotografieren (in den US, z.B. oder auch in Deutschland).

Ich muss auch gestehen, dass ich eine Art „Foodie“ bin. Das steht für Leute, die nach Wikipedia „ein starkes Interesse daran haben, zu essen und über das Essen zu lernen ohne dabei ihren Lebensunterhalt mit einer gastronomienahen Tätigkeit zu bestreiten“ (weitere Quelle).

Ich habe Spaß am Essen.
1) Finde Gesichter (#iseefaces):

2013-10-20 09.43.15

Pfannkuchen-Gesicht, 2013.

3

Gähnende Baby-Paprika, 2012.

2) Hinterlasse dem Koch ein klares Feedback:

1

„Give a like!“, 2013.

3) Experimentiere mit Zutaten, realisiere Träume:

2014-01-26 09.29.24 Vollkorntoast: eine Seite belegt mit Loops / Nutella, eine andere Seite – mit Butter / Hagelslag, 2014.

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Bart Simpson-Kuchen, gebacken von zhreibt, 2014.

4) Tue Gutes für das Ego:

2014-03-04 18.05.07

Zebra-Dekoröllchen vom Dr. aus Bielefeld, 2014.

Aber meistens analysiere ich die Markennamen und ihre Werbeslogans. Heute stelle ich hier meine aktuellen Fundstücke vor.
Der Chilli-Saucenname gibt gleich das Produktversprechen wieder. Praktisch.

2014-03-05 20.29.14Hotsauce, 2014.

Ein weiteres Beispiel zu den Effekten, was Produkte bei Konsumenten erzeugen können, sah ich im letzten Jahr in Dubai:

2Arabische Fast-Food-Kette, 2013.

Als ich dieses vegetarische Nahrungsmittel entdeckte, fragte ich mich: Ente oder doch Veggie?
2014-02-15 13.33.35

Pflanzliche Entenfiletstücke, 2014.

Diese Schokocreme (ich stehe für von Duden empfohlene Schreibweise) fand ich in einer Konditorei am Warnemünde-Hafen. Mutig, Swimming-Pool-Produktentwickler! Vielleicht nicht repräsentativ, aber hier empfinde ich eine starke assoziative Dissonanz  von „blau“ und „schoko“.
2013-12-25 14.28.13

Fotografieren Sie Ihr Essen auch gern?

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