Forum Kostensenkung, Teil 1

Letzte Woche sah ich einen besonderen Sonnenaufgang: erste Sonnenstrahlen im dicken Nebel im Stau auf der A1.
Für dieses Naturerlebnis und für das Forum Kostensenkung musste ich am 18. September 2014 um 5 Uhr morgens aufstehen und von Bremen nach Hamburg fahren.

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Altes Ritual: leeres Vortragssaal, ich und Beamer

Das war ein Tagesforum aus der Veranstaltungsreihe „Kostensenkung in Wertschöpfungsketten“. Diesen Background finde ich besonders interessant und möchte das Oberthema des Forums in diesem Blog kurz beleuchten (es folgen noch zwei Teile zum Forum).

Viele von uns haben schon mal über den Ansatz „Total Cost of Ownership“ gehört. Er besagt, dass Kosten nicht nur beim Kauf der Waren oder Dienstleistungen entstehen, sondern fast überall in ihrem Lebenszyklus auftauchen: von der Instandhaltung bis zur Entsorgung. Da fällt mir ein Beispiel ein, das ich gern aufschreibe. Meiner Cousine-Fashionista würde ich den auf Basis einer Designer-Tasche erläutern.

Nein, ich verrate den Preis nicht
Es zählen nicht nur Anschaffungskosten einer Handtasche

Kosten für so eine Handtasche sind nicht nur im Kaufpreis versteckt, sondern bleiben auch in Sprit-Kosten bis zum Shopping Center, in Kauf von zu der Tasche passenden Schuhe und dem restlichen Outfit oder in Versandkosten beim Verkauf der Tasche auf eBay. Am Ende des Tages stellt meine Cousine fest, dass die Gesamtkosten deutlich höher als der ursprüngliche Kaufpreis sind.

Den Industrie- und Handelsunternehmen, die Waren und Services in Volumen von Milliarden Euro einkaufen, wird es schnell warm, wenn alle Gesamtkosten mitgerechnet werden. Genau da steckt das Potenzial für Kostenmanagement: exakt zu wissen, wo Kosten entstehen und sie nicht einzeln, sondern ganzheitlich zu optimieren.  Als ich die Grundidee vom Forum ausarbeitete, dachte ich ans Gespräch mit dem Professor Pfohl in Ulm. Da erzählte er über den gängigen Fehler vieler Unternehmen, sich nur auf eine Kostengruppe zu fokussieren. Prozesse neu definieren, aber mit alter IT-Unterstützung. Personal kürzen mit Beibehaltung bestehender Prozessen. Ein neues Datenmanagementsystem da einführen, wo die Struktur und Prozesse durcheinander sind. Daher wollten wir in Hamburg Experten zusammenbringen, die diese „alte Wahrheit“ mit frischen Ideen beleben.

Aktuelle Konjunktur hilft den Event-Organisatoren zur Kostenthematik auch immens mit. sosorry Die Wirtschaft kühlt sich ab und Unternehmen sind gezwungen, verstärkt (interne) Sparpotenziale herauszufinden. Sparen ist kein schönes Wort, aber heute leider sehr gefragt.

Im zweiten Teil erzähle ich über Redner und Formate des Forums. Bis dahin!

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2 Gedanken zu “Forum Kostensenkung, Teil 1

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