Shop dich glücklich

Einkaufen 4.0
Im September 2011 befragte die DHL rund 1.800 Online-Shopper in DACH-Ländern, wie und warum sie online einkaufen. Das Ziel war den Einfluss von E-Commerce auf Lebensqualität und Einkaufsverhalten herauszufinden. 81% der Befragten nannten den Mehrwert von E-Shops in besserem Zeitmanagement, 63% sahen weniger Stress im Vergleich zu stationären Läden. 58% empfanden Pakete „wie Glück“. Erinnern Sie sich noch an die Zalando-Werbung, wenn die junge Dame bei Paketzustellung vor Glück schreit? So oder ähnlich sollte es den Befragten auch gehen.

Emotion und Einkauf
Heute ist Einkaufen mehr als Beschaffung lebensnotwendiger Gegenstände. „Einkaufen ist ein Lebensgefühl“ sagte Frank Appel, CEO von DHL, im Oktober auf dem Deutschen Logistik-Kongress in Berlin. Es ist ein Hobby, eine Belohnung und ein Teil der Routine von „Digital Natives“.

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Beschreibung eines idealen Samstagabends, aus Instagram

Global E-Tailing von DHL
Zwei Jahre später, 2013 arbeiteten DHL-Experten in ihrer weiteren Studie „Global E-Tailing 2025“ vier Szenarien aus, wie die E-Commerce sich weltweit entwickeln wird. Hochspannend (Lesen bildet, Link zur Studie hier). Das erste Szenario sieht die Verschmelzung von Online und Offline-Handelskanälen in „Everywhere Commerce“. Das dritte Szenario schenkt die zentrale Rolle der künstlichen Intelligenz im Handel, wonach digitale Devices den Einkauf bestimmen („Predictive Puchasing“ als ein neues Businessmodell). Das vierte Szenario berücksichtigt ökonomische und soziale Aspekte und stiftet einen bewussten Umgang mit Ressourcen und die Sharing Economy.

Virtuelle Selbstinszenierung
Das zweite Szenario fasziniert mich am meisten, da ich ein wenig Gefühl habe: es ist schon da. Im Mittelpunkt von diesem Szenario steht der globale Trend zum Individualismus. Konsumorientierte Mittelschicht ist „always on“ und schätzt individuelle Produkte sowie flexible Einkaufsformen sehr. Man erwartet in diesem Szenario einen relativ großen Anteil vom Online-Handel: 20% – in Emerging markets und 30% – in den Industrieländern.

Was würde es für Logistik bedeuten? Arbeit. 🙂
Mehr Paketvolumen, mehr Distributionszentren, neue Warenwirtschaftssysteme, die alle Kanäle real time umfassen, mehr Kooperation in City-Logistik, mehr Staus in Innenstädten, mehr Paketstationen und bestimmt andere (flexible!) Zustellzeiten, die den Vollzeitbeschäftigten gegenüber freundlicher als heute sind.

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