Vorsätze und andere Lügen

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Vorsätze (Sport, Diät, Rauchen aufhören) sind die meist gesuchten Worte im Januar

Seit Jahren nehme ich mir keine üblichen Vorsätze vor. Lieber beobachte ich die Anderen, die ambitionierte Ziele fürs Jahr setzen und sie meistens bis Februar konsequent verfolgen. Empirisch tauchen danach alte Gewohnheiten auf und machen neue Routinen zunichte. Ich hatte auch ein ähnliches Schicksal mit „New Year’s resolutions“. Am meisten ärgerte mich die verlorene Zeit für die Suche nach besten Tools zur Zielerreichung. Optimale Sportart. Idealer Ernährungsstil. Beste Methode fürs Schnelllesen. Entspannungsapp mit besten Referenznoten. Alles vom Feinsten gefunden – und doch nicht umgesetzt.

Im letzten Jahr fand ich die Phrase, die die Lösung für das obengenannte Problem aufzeigen konnte: „Die richtigen Tools für falsche Leute“. Diese kam in der Sitzung vom Arbeitskreis zum Lean Management in Tschechien auf. Da diskutierten wir die Lean Methodik im Shopfloor. Die Idee war, dass solange Mitarbeiter von Vorteilen des Leans für eigene Arbeit nicht überzeugt werden, dann werden auch keine Wunder-Super-Tools weiterhelfen. Ja, das Buzzwort „Awareness“.

Für Vorsätze könnte somit drei Lösungen geben:
1) sich selbst überzeugen davon, dass das Ziel sehr nötig ist;
2) andere Tools finden. Für jede Aufgabe existiert bereits einen Lösungsweg.
3) andere Vorsätze und andere Tools definieren.

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