Buch-Rezension: A Life without Limits

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Dieses Buch empfehle ich allen, die im Zuge der Frühjahrsmüdigkeit nach Motivationsquellen suchen. Chrissie Wellington, eine ganz normale britische Angestellte, entscheidet sich mit 30 Jahren in den professionellen Triathlon einzusteigen. Zu spät? Vielleicht. Diese Tatsache hält sie jedoch nicht auf, die vierfache Weltmeisterin in Ironman zu werden.

Drei Dinge möchte ich aufschreiben, was man von Chrissie und ihrem Karriereweg lernen kann:

1) „Mind over body “
Diese Weisheit ist bestimmt genau so alt wie die Welt. Chrissie betont, dass sie bei jedem einzelnen Wettkampf mit einem festen Glauben an Gewinn gestartet ist.  Wie sie ihre Verletzungen im Geiste „geheilt“ und wie sie ihre perfekte Wettläufe visualisiert hat, sind genial. Der Körper hört alles, was der Kopf sagt.

2) „Embrace boredom“
Triathlon ist eine harte Sportart. Langes Schwimmen, langes Radfahren, langes Laufen. Dabei meine ich nicht nur die Wettkämpfe selbst, sondern hunderte Trainingsstunden davor. Chrissie erzählt, wie sie und ihre Teamkollegen über sieben (!) Stunden in einer dunklen kleinen Kammer geradelt haben. Eine Athletin hat mal vergessen, ihr iPod aufzuladen und musste daher im Stillen trainieren. Es ist langweilig und monoton. Chrissie empfiehlt, diese Langweile anzunehmen und in sie komplett einzutauchen.
Für mich ein ganz neuer Gedanke beim monotonen Sport.

3) „Completeness“
Der Trainer von Chrissie, der legendäre Brett Sutton war immer der Meinung, dass ein professioneller Athlet erst dann erfolgreich sein kann, wenn er nicht nur sportliche Leistungen bringt. Athleten sollen im privaten Leben glücklich sein. Es ist essenziell, Lebenspartner zu haben, mit denen sie ihre Siege und Verluste teilen können.

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2 Gedanken zu “Buch-Rezension: A Life without Limits

    1. Würde ich sehr empfehlen. Chrissie fasziniert und gibt die Hoffnung, dass jeder über seine Grenzen wachsen kann. Viel Spass 🙂

      p.s. Seit diesem Buch habe ich mehr Respekt von Triathlon-Athleten und Ironman. So stark muss man sein, um diesen Sport mitzumachen.

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