Mein erster Lauf: Bericht

Heute habe ich meinen ersten Lauf von 5,5 km absolviert. Von der spontanen Idee bis zur Umsetzung waren es zehn Tage. Darüber ist der heutige Blog.

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Stundenlanges Sitzen

Impuls
Am letzten Donnerstag kamen Jan-Peter und ich nach Deutschland zurück. Der Flug nach und aus Kasachstan war lang. Die Strecken im neungrößten Land der Welt sind für europäische Verhältnisse ebenso sehr riesig, so dass wir beim Reisen innerhalb Kasachstans mehrere Stunden im Auto verbringen mussten. Der Drang nach Bewegung war immens. Und als wir beim Plakat zum Lauf in einem Bremer Stadtteil vorbeifuhren, waren wir uns an der Teilnahme einig. Es waren nur zehn Tage bis zum Event, was sich als perfektes kurzfristiges Sportziel herauskristallisierte.

 

 

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Alles geben, Quelle: Bells Design

Vorbereitung
Ich habe nie gezielt laufen trainiert. Die populäre App „5K Runner“ zählt nicht. Nach Jahren im Bodybuilding konnte ich zügig einen Plan für Krafttraining erstellen, aber nicht für einen Wettlauf. Nach dem Prinzip „Übung macht den Meister“ entschied ich mich einfach für viel Training. Jeden Tag, steigende Laufzeit, steigende Auslaufzeit, viel Dehnen gemischt mit paar Sprinteinheiten. Ausdauer stand an erster Stelle für uns. Es mag sein, dass 5,5 km für erfahrene Marathonläufer nur als Aufwärmung dient. Für uns, gelegentliche Waldläufer, war es für den Anfang eine gute Distanz.

 

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Mehr als 600 Läufer am Vahrer See

Lauftag
Nach einem entspannten Abend (Aufregung beim UEFA Champions League-Finale in Berlin ausgenommen) ging es heute Morgen um 10 Uhr los. Am Veranstaltungsort, dem Einkaufszentrum „Berliner Freiheit“ am Vahrer See, waren es schon viele Kinder und Schüler, deren Läufe bereits vor einer Stunde begonnen hatten. Die Abholung der Schilder und die Nachmeldung waren nicht sofort zu erkennen (@Organisatoren: bitte größere Ausschilderung!). Wir bekamen unsere Nummer und die Chips für die Schuhe. Viele wärmten sich auf, einige aßen Äpfel und Bananen, die kostenfrei angeboten wurden. Mitglieder diverser Lauftreffs plauderten unter sich. Die 10km-Läufer starteten 15 Minuten vor uns (Video). Wir stellten uns ganz am Ende des Feldes bereit, was uns im Nachhinein einige Minuten im Gesamtergebnis kostete. Die Betreuung vom Team war großartig. Keine Chance zum Verlaufen. Es lief sich so einfach und locker, ich strahlte wie verrückt – jeden an. Als ich das 4 km-Schild sah, war ich ein bisschen enttäuscht, dass es so schnell vorbei sein wird. Kurz vor dem Finish wartete auf uns ein bestens gelauntes Publikum. Man feuerte an und applaudierte. Wir kamen als 79./80. von 177 Läufern. Unter 72 Damen war ich die 21. mit 31 Minuten Laufzeit.

Fazit
Mit harter Disziplin erreicht man jedes Ziel. 🙂 Es ist nicht immer spaßig, aber es lohnt sich.

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