Erkenntnisse des Jahres 2015

photo-1439556838232-994e4c0d3b7c
Ihnen einen schönen Jahresstart! (c) Unsplash
Solange wir uns beim Jahr 2015 aus Gewohnheit verschreiben, nutze ich die Chance, auf das vergangene Jahr zurückzublicken. Keine Personen oder Ereignisse des Jahres stehen heute im Mittelpunkt, sondern ganz persönliche und unverschämt subjektive Erkenntnisse.

Nummer 1: Kluft zwischen Worten und Taten
Ach, dies ist nicht neu! – mögen einige behaupten. Das stimmt. Im letzten Jahr erschien mir aber diese Kluft aus der ganz großen Perspektive. Ein paar Beispiele: Beim letzten Klimagipfel jubelten zahlreiche Menschen auf den Pariser Straßen. In den Medien feierte man den Abschluss der Verhandlungen. Umwelt ist für viele sehr wichtig geworden. Warum steigt dann die Anzahl der Same-Day-Bestellungen an, die es öfter unmöglich machen, Transporte umweltbewusster zu bündeln? Warum wachsen die VW-Verkaufszahlen trotz des „größten Umweltskandals“? Warum florieren die Billigkleidungsketten wie Primark oder H&M, deren Produktionen moralisch nicht immer akzeptabel sind? In der Öffentlichkeit verteidigt man das umweltbewusste Leben. Und dann betritt man den Laden oder klickt ein Webshop an – und alle Postulaten der Nachhaltigkeit sind auf einmal verschwunden.

Nummer 2: Bekanntheit der Tech-Branche in den USA
Wenn man sich mit Start-ups beschäftigt oder coole Tech-Newsletter bestellt, dann übergeht einen das Gefühl, dass die USA ein Zentrum der disruptiven Technologien sind. Mag auch sein, aber wie meine Begegnungen mit den Einheimischen im letzten Jahr gezeigt haben: nicht überall. Bielefeld ist kein Berlin, Ohio oder Kalifornien. Gary Vaynerchuk hat es einmal „Coast mentality“ genannt. Die Küstenregionen sind in der Entwicklung der neuen Geschäftsmodelle einfach weiter als die Landesmitte. Daher kennt nicht jeder Amerikaner Uber .

Nummer 3: Fußball ist ein Exportprodukt
Deutschland ist der Export-Weltmeister und sein Hauptprodukt könnte auch Fußball sein. Auf diese Gedanken komme ich jedes Mal, wenn ich den aktuellen Spielstand vom SV Werder im Liveticker von meinem Vater erfahre, der tausende Kilometer entfernt in Astana sitzt und ich – ein paar Meter weit von der Weser-Stadion bin. Ein Aha-Erlebnis hatte ich auch im April 2015 in Rio de Janeiro, als der Taxifahrer mir fröhlich den letzten Stand der Bundesliga-Spieltabelle mitteilte.

Nummer 4: Podcasting als Werbemittel
Wenn YouTuber mich im letzten Jahr mit ihrer Reichweite überraschten (zum Beispiel, die täglichen Vlogs von Casey Neistat erreichen im Schnitt 500.000 Views; die Beauty-Vlogger haben bestimmt mehr), überraschten mich Podcasts als eine solide Werbeplattform. Normalerweise dauern die „abonnierte Mediadaten“ ein Stück länger, als ein normales YouTube-Video. Oft kann man länger als zwei Stunden ein interessantes Gespräch oder einen Bericht hören. Nach all diesen gemeinsamen Stunden kamen mir viele Podcaster irgendwie verwandt und nah vor (Wem kann ich noch täglich so lange zuhören? 😉 ). Und wenn sie etwas empfehlen, dann hat man unbewusst eine gewisse Zuversicht, dies kann nicht schlecht sein. Aufwändig in der Produktion, aber bestimmt gut in der Kundenbindung und der Stärkung der Kundenloyalität.

Nummer 5: Rumpfmuskulatur für gutes Laufen
Im letzten Jahr bin ich viel gelaufen (dessen Kulmination übrigens an diesem Sonntag stattfindet). Eine wichtige Erkenntnis war für mich, dass man eine starke Rumpfmuskulatur braucht, um lange zu laufen. Bauchmuskeln helfen dem Rücken bei längeren Strecken, aufrecht zu bleiben.

Advertisements

Ich freue mich auf jedes Feedback!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s