Brexit und Juristen

Mit unserem neuen Freizeitprojekt – Triathlon – kommt man kaum noch zum entspannten Bloggen. Draußen geschieht aber vieles, was mich bewegt, entsetzt oder zum Nachdenken bringt. Ich möchte dies nun in Form kurzer Meldungen, wie zum Beispiel tägliche Beiträge von Roland Tichy „Daili|Es|Sentials“, festhalten. 

Financial Times vom 21. Januar 2016
 
Am letzten Donnerstag nahm ich am Frankfurter Flughafen das neue Heft von Financial Times mit. Ihre Printausgaben mag ich; auch für das gelbliche Papier (Haptiker werden mich verstehen!). Auf dem Titelblatt gab es einen Artikel von Lindsay Fortado, wie sich britische Rechtskanzleien auf einen möglichen Brexit vorbereiten. Solche Firmen wie Clifford Chance, Norton Rose Fullbright oder Freshfields Bruckhaus Deringer haben bereits Teams zusammengestellt, die ihre Kunden im Fall des EU-Austritts beraten. Dieser wird sich auf Steuern, Personal, finanzielle Regulierung, intellektuelles Eigentum und Gesellschaftsrecht auswirken. Ist das nicht spannend? Wie oft dürfen sich Juristen mit einer „constitutional change“-Aufgabe befassen? Mein Vater tat es in den 90ern, als die Sowjetunion zusammenbrach und das neue kasachische Recht verfasst werden musste. Heute könnte es noch vielleicht auf der Krim der Fall sein. 

Zusammengefasst: sollte sich Großbritannien entscheiden die EU zu verlassen, würden die Londoner Rechtskanzleien lange Arbeitstage erwarten. Und gute Prämien, natürlich.

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