Wenn denkbar – auch machbar?

Besuch beim Bremer PR-Agentur DenkBar

In meiner Schulzeit gewann ein Junge aus der oberen Klasse die Weltmeisterschaft im Boxen. Ich war lange beeindruckt, mit einem Weltmeister in eine Schule zu gehen. Vor zwei Jahren las ich eine Meldung, dass Bremer Agentur die Öffentlichkeitsarbeit für die Marke „Polaroid“ im deutschsprachigen Raum übernehmen wird. Wie damals in der Schule war ich stolz, mit denkBar in einer Stadt, wenige Kilometer von einander entfernt, zu arbeiten. Ich lernte sie bei nächster Gelegenheit (öffentliches Frühstück – sehr feiner Ding!) kennen und konnte mich nicht aufhalten, sie auch dem breiteren Publikum vorzustellen.

Anfang Mai waren wir mit dem Wirtschaftsrat Bremens zu Gast bei der Agentur in der Alten Schnapsfabrik. Unten publiziere ich den Bericht drüber, zuerst erschienen auf der Wirtschaftsratsseite.

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„Warum haben Sie sich für den Standort Bremen entschieden?“ war eine der ersten Fragen an die Gründer der PR- und Marketingagentur denkBar, die der Bremer Junger Wirtschaftsrat am 10. Mai 2016 besuchte. Das Zentrum der deutschen Kreativszene sei bekanntlich nicht in der Hansestadt, sondern in den Metropolen wie Berlin, München oder Köln. Für Thorsten Preiß und Holger Post hatte ein anderer Standortfaktor die Priorität, als sie 2002 am Flughafen Bremen ihre Agentur gründeten. „Uns war es wichtig, dass wir gut verstehen, woher unsere Kunden kommen und was sie beschäftigt“ erzählte Thorsten Preiß, der geborene Bremer. Die Bremer Unternehmen erkannten es auch und innerhalb kurzer Zeit übernahm denkBar die Kommunikations- und Marketingarbeit vieler regionaler Marktplayer.

Lebenslang authentisch
Zu den größten Kunden von denkBar zählt der Sportverein Werder Bremen. Die Agentur entwickelte die Marke „Werder bewegt – lebenslang“ zum sozialen Engagement des Vereins. Tobias Henze, der Junior PR-Berater, stellte den Projektablauf sowie die Beispiele einzelner Themenbereiche vor, wie die Werder-Arbeit zum Fairplay oder die Photovoltaik-Fassade des Weser-Stadions im Rahmen des Umweltprogramms. Die Gäste interessierten sich besonders, wie man die Marke über alle Kanäle hinweg kommuniziert. Die Antwort war die Authentizität in der Unternehmenskommunikation. Tobias Henze empfahl vorweg zu prüfen, auf welchen Kanälen sich die Zielgruppe bewegt; und erst dann die für die Zielgruppe relevanten Inhalte zu teilen.

Globale Kommunikation
Die internationalen Brands sind ebenfalls im Kundenportfolio von denkBar. Seit 2012  gestaltet die Agentur die komplette Öffentlichkeitsarbeit von Polaroid im deutschsprachigen Raum. Neben dem Testen von neuen Sofortbildkameras erfuhren die Wirtschaftsratsmitglieder, wie PR im US-amerikanischen Konzern funktioniert und wie sich die bekannte Marke neu positioniert. Dabei ist Erlebnis das Schlüsselwort. denkBar berichtete von kreativen Projekten,  wo Polaroid-Produkte emotional in Szene gesetzt wurde. Interessant fanden die Gäste die Zusammenarbeit der Marken, zum Beispiel zwischen Polaroid und Maggi oder amerikanischem Streaming-Anbieter Netflix.

Medienarbeit der Start-ups
Im letzten Teil der Veranstaltung trafen die Mitglieder des Jungen Wirtschaftsrats den Kunden von denkBar aus der Start-up-Szene. Björn Hille gründete im letzten Jahr „!Smak Urban Fine Food“, welches die Soßen ohne industrielle Zusatzstoffe herstellt. Der Bremer Koch erzählte über seine Geschäftsidee und die Wichtigkeit einer durchdachten Medienarbeit. Um die Marke „!Smak“ erlebbar zu machen, konnten die Gäste zum Schluss auch die BBQ-Saucen verkosten.

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