Bad news is good news?

Die aktuelle Zeit gibt jedem eine Chance, den ganzen Tag mit schlechten Nachrichten zu füllen. Sie erscheinen minutiös. Manche haben kein „Eil“-Stempel mehr, denn gefühlt fällt jetzt alles in diese Kategorie. Lange hielt ich meine Umgebung frei von schlechten Meldungen: keine Fernsehnachrichten, möglichst wenig Bildreportagen, Ignoranz der Kommentare auf Social-Media-Kanälen.

Letztlich war mein Filter nicht akkurat genug: auf Twitter verfolgte ich ungewollt die Pariser Attacke im Winter, den Militärputsch in der Türkei und den Amoklauf in München. Ich konnte es nicht lassen und machte mir Sorgen. Unnötig, da ich persönlich den Verlauf nicht beeinflussen konnte/kann.

Es gehört langsam zum Alltag, dass die Panikwellen wachsen. Die Angst nimmt zu. Was kann man dagegen tun?

Meine persönliche Aktionsliste gegen schlechte Nachrichten besteht aus 5 Punkten.

1) Entfolgen Sie aus Ihren Feeds alle Nachrichtenquellen, die in Genuss Clickbaits gekommen sind (absoluter Vorreiter ist natürlich die Bild-Zeitung).

2) Schalten Sie die Kontakte stumm, die von negativen Schlagzeilen profitieren wollen. Sei es Kommentare, Likes, Retweets, whatever.

3) Finden Sie die Quellen, die gute Nachrichten verbreiten. Es gibt sie wirklich! Wenige, aber die Tendenz ist da. Googeln Sie „gute Nachrichten“. Ein Beispiel aus lokalen Zeitungen könnte das Hamburger Abendblatt sein.

4) Lesen Sie nur den Wochenüberblick, falls Sie doch auf dem Laufenden sein wollen und an Gesprächen nicht unwissend teilnehmen wollen.

5) Löschen Sie die Nachrichten-Apps aus dem Smartphone. Viele schalten nur Push-Nachrichten aus, dies hilft aber nicht langfristig. Die Twitter-App gehört auch dazu. Live-Blogs sind was vom Teufel, lesen Sie keine.

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