Neues Jahr, neues (Blog-) Glück

Zhreibt meldet sich nach einer langen Pause zurück!

Die Weihnachtszeit hat einen positiven Effekt. Ich habe Zeit zum genüsslichen Aufräumen. Dabei rede ich vom digitalen Putz. Ich mache viele Notizen im Smartphone, die sicherlich auch dort sterben werden (bin keine Synchronisationskönigin). In jedem Laptop schreibe ich die Blätter von OneNote voll. Meine Fotos-Machen-Hygiene lässt sich übrig wünschen. Also: alle Datenträger sind überfüllt. Es fehlt mir aber an Austausch zu diesen Ideen, zu diesen wesentlichen und unwesentlichen Dingen.

In diesem Jahr hatte ich mehrere Social-Media-Müdigkeitsphasen, die aktuelle ist was Anderes. Auf Facebook bin ich mit seinem News-Feed-Algorthytmus nicht einverstanden (wie z.B. auch Frau Meike vor 4 Jahren hier): ich sehe wenig von den Leuten, die mich interessieren und mehr von „Markier eine Person, die…“ Und sowieso: wer ist jetzt noch seriously auf FB unterwegs? Auf Instagram sind Neid, Selbstdarstellung und Werbung zu Hause. Keine Denkanstöße, sondern ein Fake-Leben, aufgenommen im Studio mit einer Profikamera und nachbearbeitet mit einer 69-Euro/Monat-Software. Wer ist da noch echt, wer ist eine Geldmaschine oder welche Psyche hält diese perfekte Welt aus. Nicht meine.

Ich möchte zurück in meinen Blog. Ich möchte lockerer schreiben, ohne meine innerliche Kommunikationsabteilung, die gar nichts freigibt, als wäre ich eine Aktiengesellschaft. Ich möchte wieder Fotos posten, da ich in einer traumhaft schönen Gegend wohne und dieser Wald in der Wintersonne! oder diese Beere im Schnee! oder dieses Feld im Nebel – you know the game. Zusammengefasst: willkommen kurze Notizen, die die übrige Welt nicht verbessern, aber meine Welt unheimlich befreien.

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